Navigationshilfe

Hauptnavigation

Seiteninhalt

DFG-Projekt Edda-Rezeption    Heimdal_Fyldepen   

 

 

Zahllose Beispiele zeugen von der ungebrochenen Aufmerksamkeit, welche die nordische Mythologie und Heldensage seit dem Mittelalter bis zum heutigen Tag erfährt. Zunächst ist die Kenntnis dieser Stoffe vor allem in Skandinavien und Island zu belegen: Bekannt sind insbesondere zwei oft als Schlüsseltexte angesehene isländische Schriftdenkmäler aus dem 13. Jahrhundert, die in der Neuzeit beide als Edda bezeichnet werden, die Edda Snorri Sturlusons und die sogenannte Liederedda. Die darin überlieferten Erzählungen – von den Asengöttern, von der Herkunft der Dichtung, von den Nibelungen, vom Untergang der Welt und vielem anderen – werden seit dem 18. Jahrhundert international breit rezipiert, und zwar nahezu in allen zur Verfügung stehenden Medien: in Musik, bildender Kunst, Literatur, Film, Weltanschauungspublizistik und Alltagskultur. Um die Wechselwirkungen zwischen einzelnen Medien (etwa sprachlicher wie der Literatur und bildlicher wie der Kunst) und Diskursen (z. B. wissenschaftlicher oder religiöser) fassen zu können arbeitet das  DFG-Projekt Edda-Rezeption interdisziplinär; es

  • erschließt die Rezeptionstradition erstmalig in ihrer Breite in einer Datenbank
  • erfasst das Nachleben der nordischen Mythologie und Heldensage überblicksartig in einem Lexikon
  • widmet der Edda- Rezeption eine Anzahl exemplarischer Studien aus Sicht der Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft  (s. Ziele).

Das Projekt kooperiert mit dem Frankfurter Edda-Kommentar, der auch am hiesigen Institut für Skandinavistik angesiedelt ist, und bildet mit diesem den Schwerpunkt Edda-Forschung des Fachbereichs Neuere Philologien (FB 10). Seit März 2007 wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Informationen zu den ersten beiden Bänden unserer neuen Reihe "Edda-Rezeption", »Sang an Aegir« - Nordische Mythen um 1900 (2009) und Eddische Götter und Helden - Milieus und Medien ihrer Rezeption (2011)  finden Sie auf unserer Seite Publikationen.


Projektleitung: Prof. Dr. Julia Zernack

 

geändert am 07. Juni 2013  E-Mail: Webmasterk.schulz@em.uni-frankfurt.de

|

| Zur Navigationshilfe
empty

Seitenabschlussleiste


Druckversion: 07. Juni 2013, 08:46
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/skand/rezeption/index.html