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Schon in den mittelalterlichen mythologischen Quellen eine überaus zwiespältige Figur, hat Loki in besonderem Maße zur Projektion unterschiedlichster Vorstellungen und Zuschreibungen gedient. Die Forschung hat ihn als Luzifer gedeutet und als Personifikation des Feuers, als Kulturheros und als Trickster. Ebenso breit ist das Spektrum literarischer Anverwandlungen. Zentral ist Lokis Rolle im Mythos von der Tötung Balders – vielleicht dem meistrezipierten Mythos der nordischen Mythologie. Sein Anteil daran wird als böser Urtrieb geschildert und als Folge der Missachtung durch die anderen Götter, als aufklärerischer Befreiungsschlag und als Machtstreben. Am Beispiel der Loki-Mythen soll exemplarisch ein Rezeptionsverlauf rekonstruiert werden. Gegenstand der Untersuchung sind dabei u.a.
geändert am 22. Dezember 2010 E-Mail: Webmasterbaden@stud.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 22. Dezember 2010, 14:18
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